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	<title>Kommentare zu: Was ist besser: Rohrstock oder XML?</title>
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	<description>Effizienz steigern - FrameMaker automatisieren</description>
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		<title>Von: Michael Müller-Hillebrand</title>
		<link>http://cap-studio.de/wp/index.php/2003/10/was-ist-besser-rohrstock-oder-xml/comment-page-1/#comment-270</link>
		<dc:creator>Michael Müller-Hillebrand</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 12:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich meine schone, dass es beim Einführen von XML-Strukturen nicht so sehr um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den beteiligten Dienstleister geht, auch nicht so sehr um die Redaktionsgröße.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch ein einzelner Redakteur kann von XML-Strukturen profitieren, wenn z.B. aus einem Datenbestand zuverlässig die Doku für viele Produktvarianten in möglicherweise vielen Sprachen zu erstellen ist. Und wenn davon dann auch noch Onlinefassungen gewünscht sind wird die Rechnung wirklich leicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das im Gegenzug manches Unternehmen (oder mancher Entscheidungsträger in Unternehmen) nicht rechtzeitig erkennt, dass ein höherer Automatisierungsgrad zwangsläufig mit einem Verlust an Individualitäten (&quot;Kreativität&quot;) einhergehen muss, ist mir auch bekannt. Dabei sollte dieser Aspekt aus der industriellen Wirklichkeit nur zu bekannt sein. Und ich stimme Ihnen insoweit auch zu, dass der eine oder andere Dienstleister oder Systemlieferant dies gerne billigend in Kauf nimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis auf die Einschränkung auf größere Redaktionen stimme ich Ihrem Fazit zu (»ganz genau hinschauen«). Und ich werde auch nicht müde anzuregen, dass Bestandteil der Beauftragung auch Performance-Aspekte sein sollten (z.B. »Die Produktion eines Buchs mit x Seiten dauert nicht länger als y Minuten«).&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine schone, dass es beim Einführen von XML-Strukturen nicht so sehr um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den beteiligten Dienstleister geht, auch nicht so sehr um die Redaktionsgröße.</p>

<p>Auch ein einzelner Redakteur kann von XML-Strukturen profitieren, wenn z.B. aus einem Datenbestand zuverlässig die Doku für viele Produktvarianten in möglicherweise vielen Sprachen zu erstellen ist. Und wenn davon dann auch noch Onlinefassungen gewünscht sind wird die Rechnung wirklich leicht.</p>

<p>Das im Gegenzug manches Unternehmen (oder mancher Entscheidungsträger in Unternehmen) nicht rechtzeitig erkennt, dass ein höherer Automatisierungsgrad zwangsläufig mit einem Verlust an Individualitäten (&#8220;Kreativität&#8221;) einhergehen muss, ist mir auch bekannt. Dabei sollte dieser Aspekt aus der industriellen Wirklichkeit nur zu bekannt sein. Und ich stimme Ihnen insoweit auch zu, dass der eine oder andere Dienstleister oder Systemlieferant dies gerne billigend in Kauf nimmt.</p>

<p>Bis auf die Einschränkung auf größere Redaktionen stimme ich Ihrem Fazit zu (»ganz genau hinschauen«). Und ich werde auch nicht müde anzuregen, dass Bestandteil der Beauftragung auch Performance-Aspekte sein sollten (z.B. »Die Produktion eines Buchs mit x Seiten dauert nicht länger als y Minuten«).</p>
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		<title>Von: Harald Zimmermann</title>
		<link>http://cap-studio.de/wp/index.php/2003/10/was-ist-besser-rohrstock-oder-xml/comment-page-1/#comment-269</link>
		<dc:creator>Harald Zimmermann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 07:07:32 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hallo miteinander,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;wenn man die Diskussion zwischen den Zeilen mitliest, ist deutlich zu erkennen, dass hier eine Lanze für strukturierte Arbeitsweise gebrochen werden soll. Bestimmte Firmen leben ja schließlich mindestens teilweise davon :-)  
Ich vermute mal, dass die meisten Anwender von FrameMaker nicht in Abteilungen von mehr als 4 Personen arbeiten. Und dann stimmen die Argumente nicht bedingungslos.  
In der Praxis wird es meistens so sein, dass eine Firma bereits ein &quot;Redaktionssystem&quot; aufgebaut hat, das durch die Anforderungen in genau dieser Firma historisch gewachsen ist; sozusagen ein bedingtes bzw. angepasstes System.  
Wenn der Redakteur gut war, dann hat er bereits &quot;Schmankerl&quot; eingearbeitet, die das Lesen und Begreifen der Dokumentationen vereinfachen.
Und nun wollen Sie diese &quot;Feinheiten&quot; alle komplett in eine Struktur übernehmen. Das wird für eine kleine Firma unbezahlbar und das kann dann der &quot;inzwischen kleine&quot; Redakteur nicht mehr selbst machen. Dazu hat er weder das Wissen, noch die Zeit, denn er muss Dokus raushauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wird aber trotzdem auf strukturierte Arbeitsweise umgestellt, ist der Redakteur nicht mehr fähig selbst zu entscheiden, was geändert wird; er braucht nun immer die Hilfe einer Fremdfirma. Oft kommt dann der Kampf mit dem Geldgeber (Betriebsleiter oder Chef…) dazu. &quot;Jetzt hast Du doch so ein teures System bekommen, die Strukturen wurden auch aufgebaut bzw. angepasst und haben viel Geld gekostet und nun willst Du schon wieder Geld für Anpassungen? Soviel brauchen wir ja nicht einmal für das ERP-System!&quot;  
Die Flexibilität bzw. Kreativität, auch wichtige Änderungen durchzuführen, nimmt beträchtlich ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit:  
Betrachtet man die Arbeit mit strukturiertem FrameMaker ohne auf die Kleinen Rücksicht zu nehmen, so ist es sicher der richtige Weg, denn die Vorteile nahezu alles abteilungsübergreifend automatisieren zu können sind für ganze Doku-Abteilungen deutlich sichtbar.  
Kleine Firmen, die aber trotzdem flexibel sein müssen (z.B. Sondermaschinenbau), sollten bei der Einführung von strukturiertem FM genau (bis ins Detail) betrachten, was sie hinterher verwirklicht sehen wollen. Solche Argumente, wie &quot;Das werden wir dann schon mit der Zeit selbst machen können.&quot;, sollten in der Einführungsphase weggelassen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;My 2 ct  
Harald&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo miteinander,</p>

<p>wenn man die Diskussion zwischen den Zeilen mitliest, ist deutlich zu erkennen, dass hier eine Lanze für strukturierte Arbeitsweise gebrochen werden soll. Bestimmte Firmen leben ja schließlich mindestens teilweise davon <img src='http://cap-studio.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   
Ich vermute mal, dass die meisten Anwender von FrameMaker nicht in Abteilungen von mehr als 4 Personen arbeiten. Und dann stimmen die Argumente nicht bedingungslos.  
In der Praxis wird es meistens so sein, dass eine Firma bereits ein &#8220;Redaktionssystem&#8221; aufgebaut hat, das durch die Anforderungen in genau dieser Firma historisch gewachsen ist; sozusagen ein bedingtes bzw. angepasstes System.  
Wenn der Redakteur gut war, dann hat er bereits &#8220;Schmankerl&#8221; eingearbeitet, die das Lesen und Begreifen der Dokumentationen vereinfachen.
Und nun wollen Sie diese &#8220;Feinheiten&#8221; alle komplett in eine Struktur übernehmen. Das wird für eine kleine Firma unbezahlbar und das kann dann der &#8220;inzwischen kleine&#8221; Redakteur nicht mehr selbst machen. Dazu hat er weder das Wissen, noch die Zeit, denn er muss Dokus raushauen.</p>

<p>Wird aber trotzdem auf strukturierte Arbeitsweise umgestellt, ist der Redakteur nicht mehr fähig selbst zu entscheiden, was geändert wird; er braucht nun immer die Hilfe einer Fremdfirma. Oft kommt dann der Kampf mit dem Geldgeber (Betriebsleiter oder Chef…) dazu. &#8220;Jetzt hast Du doch so ein teures System bekommen, die Strukturen wurden auch aufgebaut bzw. angepasst und haben viel Geld gekostet und nun willst Du schon wieder Geld für Anpassungen? Soviel brauchen wir ja nicht einmal für das ERP-System!&#8221;  
Die Flexibilität bzw. Kreativität, auch wichtige Änderungen durchzuführen, nimmt beträchtlich ab.</p>

<p>Fazit:  
Betrachtet man die Arbeit mit strukturiertem FrameMaker ohne auf die Kleinen Rücksicht zu nehmen, so ist es sicher der richtige Weg, denn die Vorteile nahezu alles abteilungsübergreifend automatisieren zu können sind für ganze Doku-Abteilungen deutlich sichtbar.  
Kleine Firmen, die aber trotzdem flexibel sein müssen (z.B. Sondermaschinenbau), sollten bei der Einführung von strukturiertem FM genau (bis ins Detail) betrachten, was sie hinterher verwirklicht sehen wollen. Solche Argumente, wie &#8220;Das werden wir dann schon mit der Zeit selbst machen können.&#8221;, sollten in der Einführungsphase weggelassen werden.</p>

<p>My 2 ct  
Harald</p>
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