Regeln für Bildschirmpräsentationen

In bestimmten Kreisen hat der Begriff »Powerpoint« bereits den Status einen Gattungsnamen (wie Tempo, Uhu, etc.) angenommen. Immer wenn ich so etwas höre oder sehe, stellen sich meine Nackenhaare auf, denn damit assoziiere ich eine erneute Vorführung offensichtlichen Unvermögens, eine sinnvolle, zielführende, erträgliche, angemessene Präsentation zu gestalten.

Nun ist die Möglichkeit sub-optimale Präsentationen zu gestalten leider nicht auf das Microsoft-Produkt beschränkt, weshalb der folgende Hinweis sich auch an alle anderen Präsentatoren (mich eingeschlossen!) richtet:

Halten Sie sich an die 10/20/30-Regel!

Bereits 2005 wurde diese griffig formuliert von Guy Kawasaki, einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der US-amerikanischen Gründer-Szene. Und die Regel lässt sich leicht merken:

  • Maximal 10 Folien
  • Maximal 20 Minuten
  • Mindestens 30pt Schriftgröße

Selbst Microsoft schmückt sich mit Herrn Kawasaki (der der erste Produkt-Evangelist für den Apple Macintosh war), allerdings fällt dort die Begründung für die Begrenzung auf 20 Minuten einen einstündigen Termins etwas anders aus, als im Original, aber sehen Sie selbst:

Testen Sie selbst

Testen Sie die 10/20/30-Regel

Verwenden Sie einfach die folgende PDF- oder PPT-Datei um sich einen Eindruck von den Schriftgrößen zu verschaffen:

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1 Response to Regeln für Bildschirmpräsentationen

  1. Ich habe dem Beitrag ein paar Testdateien beigefügt: Als PNG (die Grafik anklicken), als PDF oder im Powerpoint-Format.

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