Weitblick

Norbert Wiener "Cybernetics" (Quelle: http://www.wlan.org.uk/weiner2.htm)

Neulich, gestern, auf unserem Chronik-Kalender:

Die Rechenautomaten haben etwas von den Zauberern im Märchen. Sie geben einem wohl, was man wünscht, doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.
Norbert Wiener (1894-1964)

Was der amerikanische Mathematiker Norbert Wiener, der auch als Mitbegründer der Kybernetik gilt, hier von sich gibt, ziert auf unserem Chronik-Kalender das Bild eines IBM 5150 Personal Computer, der vor dreißig Jahren am 12.8.1981 vorgestellt wurde.

Wieners Weitblick beziehungsweise sein grundsätzliches Verständnis für Computer, deren Möglichkeiten und Grenzen erschließen sich unmittelbar, weil wir genau diese Feststellung tagtäglich aufs Neue bestätigt erleben.

Da passt es ins Bild, wenn ich in meinen Projekten in der Regel genauso viel Zeit auf das Klären des Wie, Warum, Weshalb verwende, wie ich anschließend benötige, dem Rechenautomaten das Erfüllen der Wünsche auch tatsächlich beizubringen.

Geht es Ihnen ähnlich?

(Quelle der Abbildung und Ausschnitte aus seinem Hauptwerk zum Beispiel auf http://www.wlan.org.uk/weiner2.htm)

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2 Kommentare zu Weitblick

  1. ‚…in der Regel genauso viel Zeit auf das Klären des Wie, Warum, Weshalb verwende, wie ich anschließend benötige, dem Rechenautomaten das Erfüllen der Wünsche auch tatsächlich beizubringen.‘

    Genau so ist es, gut auf den Punkt gebracht.

  2. Michael Neuhäuser sagt:

    Ich glaube, was Prof. Wiener auf charmante Weise ausgedrückt hat, läßt sich kürzer zusammenfassen: A fool with a tool is still a fool.

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