Auf die technische Kommunikation kommen laufend neue Anforderungen zu, gleichzeitig bewegt sich die Werkzeug-Landschaft. Vielversprechende Dinge tauchen auf, aber lässt sich alles auch problemlos in die speziellen Prozesse einer (Ihrer!) Firma integrieren? Dazu braucht es den Austausch mit erfahrenen Praktikern und eine Gelegenheit dazu haben Sie am 14.7.2010 in Nürnberg.

Gleichzeitig wird das dabei auch um die Adobe Technical Communication Suite 2.5 gehen, das aktuell erschienene Update des Programmpakets.
Der deutliche Zuwachs an Nachfragen nach XML-strukturierten Dokumenten ist der Anlass für meinen Beitrag auf dieser Veranstaltung:
»DITA Hype Cycle« – ein Erfahrungsbericht
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, sollten Sie gleich überlegen, ob nicht drei Tage nach dem Finale der Fußball-WM ein guter Zeitpunkt für einen Informationsnachmittag wäre: 14.7.2010 16:30–20:00 Uhr in Nürnberg bei Squidds!
Für eine detaillierte Beschreibung der Veranstaltung klicken Sie bitte auf das Banner oben oder hierher. Drucken und faxen Sie dann einfach dieses Anmeldeformular, um sich Ihren Platz zu sichern.

Für das jetzt verfügbare Update der Adobe Technical Communication Suite werden die aktuellen Versionen FrameMaker 9, RoboHelp 8, Acrobat Pro 9 und Presenter werden mit den aktuellen Versionen Captivate 5 und Photoshop CS5 kombiniert. Einen Überblick in sieben Minuten (englisch) gibt diese Präsentation von RJ Jacquez:
http://my.adobe.acrobat.com/newintcs2dot5/
Captivate 5 wurde komplett neu geschrieben (und ist jetzt auch für Mac OS verfügbar), während Photoshop CS5 »nur« mit Funktionserweiterungen, darunter dem vielfach vorgeführten »inhaltssensitiven Füllen« (»content-aware fill«) glänzen kann.


Im Gegensatz zum vorherigen Patch-Release 9.0.3 (auch als 9.0p250 bekannt) sind die in den Release Notes erwähnten vier Punkte wohl hinreichend für den Schritt von Build 250 auf 255 (9.0p255), dürften aber nur Automatisierer betreffen, insbesondere rund um die DITA-Spezialisierung, betreffen. Bei den Einträgen, die mit FA_Note_ beginnen, handelt es sich um Ereignisse, die FrameMaker intern verwendet, die man aber auch per Programmierung (FDK oder FrameScript) abfangen kann. Im Fall 2. gab es Programmierer, die vor dem Schließen eines Buchs (PreQuitBook) gerne noch Dokumente oder Bücher gespeichert hätten, die aber mit dem Befehl F_ApiSimpleSave nicht machen konnten. Und so weiter.
Auch wenn die Änderungen nicht spektakulär zu sein scheinen, zeigen sie doch, dass Adobe Add-on-Programmierer ernst nimmt, nicht zuletzt entsteht so in der Regel ein flüssiger Prozess.
Sie erhalten das Update entweder über die interne Update-Funktion oder auf der Download-Seite.
- Earlier FrameMaker used to crash if FA_Note_QuitModelessDialog notification was registered, and user tried to close Cross Reference dialog, Marker dialog or Variable pod. This has been fixed now.
- F_ApiSimpleSave() now works fine in the FA_Note_PreQuitBook Notification.
- Now FrameMaker should close normally when FA_Note_DisplayClientXRefDialog notification is registered.
- FrameMaker now works fine while executing “Go To Source” command on XRef when
FA_Note_PreGoToXrefSrc notification is registered.
Heute wäre Konrad Zuse, der Computer-Pionier aus Berlin, 100 Jahre alt geworden. Sein direkter und indirekter Einfluss auf die Entwicklung der EDV kann gar nicht hoch genug angesetzt werden. Interessant ist seine ursprüngliche Motivation: Der Wunsch, immer wiederkehrende, gleichförmige Aufgaben zu automatisieren, führte zu Erfindung einer programmierbaren Rechenmaschine.
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Zuse
Die Erlanger Friedrich-Alexander-Universität begründete ihr Rechenzentrum mit einer Z23 im Jahr 1962 (Einladung zu Führungen), zu einem Modell Z100 ist es wohl nicht gekommen, aber schön wäre es gewesen!


Michael Kay, XSLT-Mastermind, hat einen Blog-Eintrag zu The ten most common XSLT programming mistakes verfasst. Der aus meiner Sicht eindrücklichste Hinweis ist Punkt 7:
Don’t use disable-output-escaping. […] 95% of the time, if you see disable-output-escaping in a stylesheet, it tells you that the author was a novice who didn’t know what s/he was doing.
In den Punkten 4 und 10 weist er indirekt darauf hin, dass für gute Ergebnisse eine gewisse Kenntnis der Arbeitsweise bzw. Programmiersprache nötig ist. Das erinnert mich an There is no free lunch! Wer aber die Basishürden überwindet, wird mit einer mächtigen Programmiersprache belohnt, die beliebige Modifikationen an XML-Daten zulässt.
So, und jetzt beginnt die Fußball-WM, wer hat da noch Zeit für Doku?
Heurte trafen zwei E-Mails aus völlig verschiedenen Richtungen ein, die den gemeinsamen Nenner »Elektronische Dokumente« besitzen. Beide Themen sind es wert, weiter verfolgt zu werden, möglicherweise kommen sie einfach zur rechten Zeit:
Tradeshift ist eine Plattform für Rechnungsstellung, das Ihrem Unternehmen die Möglichkeit gibt elektronische Rechnungen zu versenden und empfangen.
http://tradeshift.com/de
Inwieweit dies konform geht mit dem deutschen Umsatzsteuerrecht, muss ich noch herausfinden.
Adobe eSignatures ist in Beta veröffentlicht und verspricht signierte PDF-Dokumente zu erstellen.
https://esign.adobe.com/
Auch hier stellt sich die Frage nach der Vertraulichkeit (man muss die Dokumente auf einen Adobe-Server laden und bekommt sie signiert zurück) und der Gültigkeit gemäß Signaturgesetz (oder wie das heißt…)
Bleiben Sie dran!