Neulich, im Internet: Querverweis-Missbrauch

Ein Service der Comet Computer GmbH aus München ist die Webseite und dort stieß ich neulich auf den von Robert Hinesley (Technikredakteur bei Comet Computer) verfassten Artikel »Adobe FrameMaker – Begriffslisten zentral verwalten«.

Kurz gesagt wird dort die Verwendung von Querverweisen für die Referenzierung standardisierter Begriffe aus einer zentralen Datei empfohlen:

Häufig verwendete und kontinuierlich gepflegte Begriffslisten können Sie in zentralen Dateien speichern, um sie in Ihren Dokumenten mittels Querverweisen wiederzuverwenden.

Aber das ist so gestern! Weiter lesen »

Menschen bitte nicht in die Waschmaschine tun

(via tagesschau.de)

Dass es sich bei seltsamen Warnmeldungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht nur um Legenden und Gerüchte handelt, zeigt uns der alljährliche Wettbewerb um den seltsamen Warnhinweis. Aktuell wurden die Finalisten der Wacky Warning Labels™ vorgestellt:

Viel Spaß mit diesen Wirklich Wichtigen Warnmeldungen!

Die Top 10 Merkmale ›sub-optimaler‹ Dokumentation

(Gekürzte Übertragung des Artikel »Top 10 signs that documentation is craptacular« von Sarah O’Keefe, Scriptorium)

Es gibt eine Menge wirklich schrecklicher technischer Dokumentation draußen in der Welt. Sie ist inkohärent, nicht hilfreich und/oder hässlich. Die Inhalte wurden „geschrieben“ ohne auf grundlegende Prinzipien der technischen Kommunikation zu achten. Wenn sie mit Inhalten dieser Art konfrontiert sind, ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll, die Implementierung eines superschlauen neuen Systems zu versuchen. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, die Redaktion Schritt für Schritt vorwärts zu bewegen.

Hier sind die Top 10 der Anzeichen dafür, dass eine Dokumentation Müll ist: Weiter lesen »

Decodeunicode – das Buch der Zeichen ist da

Das Poster zur Webseite http://decodeunicode.org/ habe ich natürlich, jetzt gibt es auch das Buch decodeunicode – Die Schriftzeichen der Welt von Johannes Bergerhausen und Siri Poarangan. Inhaltlich geht es weniger um die technischen Details des Unicode-Standards, sondern um einen Überblick über die Vielzahl der Zeichen.

Das Buch inszeniert den Kosmos der Schriftzeichen wie eine spannende Kreuzfahrt – mit Farbigkeit, vorzüglicher Navigation, verschiedenen Papiersorten, Zwischenseiten, Essays und Anhängen.

Weitere Infos einschließlich Musterseiten und Bestellmöglichkeit auf

Umfrage: Wie arbeiten Sie mit FrameMaker?

Wählen Sie die Arbeitsweise, mit der Sie die meiste Zeit verbringen.

Gärtner im Doku-Garten

Es klingt zwar frühlingshaft, wenn vom Gärtner die Rede ist, gemeint ist aber die Hege und Pflege von Informationen. In dem Artikel »Im Team schreiben: Dokumentation von technischen Schnittstellen mit Wikis« beschreibt meine Kollegin Ulrike Parson, was ein Wiki-Gärtner sät und warum er/sie auch Unkraut jäten muss!

Sie finden den Artikel in der Zeitschrift OBJEKTspektrum 3/2011 mit dem Titelthema »Stiefkind Dokumentation« (kommt uns das nicht bekannt vor?): Link zum Artikel

Lesenswert!

FrameMaker – 25 Jahre jung

Maxwell Hoffmann hat in den letzten Tagen zwei Artikel unter anderem mit Erinnerungen an die FrameMaker-Geschichte veröffentlicht:

Nicht nur für Nostalgiker!

Adios PostScript-Fonts!

Der Abgesang wurde eingeleitet durch einen Beitrag von Thomas Phinney (ex-Adobe) vom Oktober 2005:

Ich griff das Thema hier zum ersten Mal im Juli 2007 auf:

Die renommierte Font-Schmiede FontFont, von der zum Beispiel die auch in der Industrie recht beliebten Schriftfamilien FF Meta, FF DIN und FF Dax stammen, hat jetzt nicht nur das Gelb (das in erster Linie mit der Vertriebsschwester Fontshop assoziiert wird) aus dem Corporate Design entfernt, sondern auch gleich das PostScript-Type 1-Schriftformat aus dem Lieferprogramm. Stand der Technik ist seit etlichen Jahren OpenType in verschiedenen Ausprägungen. Sind Ihre Schriften auf technisch aktuellem Stand?

Weitere Beiträge von mir zu diesem Thema finden sich in der Rubrik Unicode.

Datenvorrat?

Am 31.8.2009 um 18:22h traf Malte Spitz (Die Grünen) aus Berlin kommend in Erlangen ein.

Was Vorratsdatenspeicherung vermag, lässt sich sehr anschaulich in diesem Artikel der ZEIT nachvollziehen:

Lesenswert!

Nachhaltigkeit

Neulich, in einer E-Mail:

Im Jahr 2004 unterstützten Sie uns bei der Erstellung von WebWorks Publisher Templates für die Konvertierung von FrameMaker-Dokumenten in HTML im Rahmen eines Workshops bei uns im Haus. […] Die Ergebnisse Ihrer damaligen Arbeit konnten wir über Jahre erfolgreich anwenden.

Ich muss nicht betonen, wie mich solche Nachrichten freuen. Wenn eine einmalige Aktion jahrelangen Nutzen stiftet, hat sich die Investition gerechnet. Es ist auch durchaus mein Interesse, bei meinen Kunden nicht ständig auf der Matte zu stehen. Im Gegenteil, bei manchen Wünschen leiste ich zunächst Widerstand und frage nach dem business case. Ganz unbescheiden will ich selbst überzeugt sein, dass die geplanten Maßnahmen richtig sind…

Einige werden sich vielleicht an ein Streitgespräch zum Thema »XML oder gutes Template« erinnern, welches ich 2003 mitverursacht und aufgezeichnet habe. Als Argument gegen XML-Strukturierung wurde die dadurch veranlasste regelmäßige Anwesenheit eines Spezialisten angeführt. David Knopf konterte zu Recht:

Eine korrekte Implementierung vorausgesetzt, sollten Änderungen an DTD, EDD und Struktur ziemlich selten notwendig sein.

Ganz meine Meinung, und Basis meiner Arbeit. Lesen Sie doch den ganzen Beitrag, der meiner Ansicht nach erstaunlich aktuell ist.