Co-Marketing

Es ist gar nicht einfach und erst recht nicht selbstverständlich, wenn zwei Megabrands wie PLAYMOBIL® (aus der Metropolregion Nürnberg) und Apple® (aus der Metropolregion San Francisco) ein gemeinsames Produkt herausbringen: Weiter lesen »

Gratulation zur ersten Million

Nicht meine Million, sondern die erste von 100 Millionen Teilnehmern bei LinkedIn. Das ist irgendwie schon nett… Eine freundliche Geste, die weder den Absender noch mich etwas kostet.

Oh, ich habe Software, da bin ich Lizenznehmer mit einer 3-stelligen Nummer, bei meinem Internet Service Provider habe ich eine 5-stellige Kundennummer, beides erschien mir noch irgendwie »persönlich«. Jetzt ist schon die Zugehörigkeit zur ersten Million eine Besonderheit, aha. Einen spürbaren »Nutzen« von meinem LinkedIn-Konto kann ich ehrlicherweise nicht vermelden…

Wort der Woche: »Layoutomat«

Neulich, in einem Telefonat mit einem Redakteur:

[…] unser Projekt zur automatischen Erstellung von Doku-Varianten heißt intern »Layoutomat« […]

Sehr häufig geht es bei der Automation im FrameMaker-Umfeld tatsächlich um die Schlussproduktion, das endgültige Layout. Sei es das »Finishen« des Outputs eines Redaktionssystems oder die automatische Harmonisierung von bestimmten Einstellungen bis hin zur PDF-Erstelklung samt den damit verbundenen Einstellungen. Im größeren Kontext ist XML-strukturiertes Publizieren auch immer verbunden mit automatischen Layout, mit vordefinierten Layoutregeln, mit einem Layoutomat bei der Arbeit.

Aber wer denkt, hier einen neuen Begriff gefunden zu haben, der irrt, denn es gibt Herrn Trogisch in Berlin, der diesen Begriff zum einen geschützt und mit einer netten Wort-Bild-Marke versehen hat, zum anderen steckt dahinter tatsächlich ein Layout-Automat für Veranstaltungsprogramme u. Ä.

Wort der Woche: »Verbletztstellung«

Neulich, in einem Redaktionsleitfaden:

[…] formulieren Sie im Aktiv mit Verbletztstellung.

Lesen Sie auch zuerst Ver-bletzt-stellung und runzeln die Stirn?

So ganz nebenbei zeigt dieses Wort, wie schwierig automatische Silbentrennung bei zusammengesetzten Hauptwörtern sein kann, insbesondere da dieses Wort sicher in keinem Wörterbuch enthalten ist. Immerhin gibt es einen Wikipedia-Eintrag dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Verbletztstellung.

InDesign automatisieren

Wir haben ja keine Scheuklappen auf, also ist auch InDesign ein denkbares Automatisierungsziel. Wer sich vor dieser Aufgabe sieht, dem empfehle ich das brandneue Buch »InDesign automatisieren – Keine Angst vor Skripting, GREP & Co« von Gregor Fellenz. Der Autor ist dem einen oder anderen vielleicht von einer der letzten tekom-Tagungen bekannt, jetzt stecken die Ergebnisse seiner Erfahrungen aus den letzten Jahren in diesem Buch.

Das Buch erscheint am 18.4.2011 und ist über die üblichen Kanäle als gedrucktes Werk sowie ePUB vorbestellbar.

Der Autor selbst hat sich nach der – wie üblichen stressigen – Schlussphase des Buchs noch einmal auf der Konferenz markupforum 2011 blicken lassen (»InDesign und XML – wie geht’s weiter«) und ist jetzt erstmal in Südamerika.

Konferenzen, Konferenzen

Am Freitag 11.3.2011 war der Einsendeschluss für die tekom Jahrestagung 2011, die in diesem Jahr von Dienstag bis Donnerstag 18.–20.10.2011 wieder in Wiesbaden stattfinden wird. Ich habe zwei Themen eingereicht: Weiter lesen »

Exit

Auch als E-Technik-Ingenieur war mir der laxe Umgang mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung schon vor 30 Jahren suspekt. Was nur einmal in einer Million Jahre passiert, kann eben auch heute stattfinden. Daher:

Quelle: Carrois Type Design via FontBlog

ClipboardFormatsPriorities – häh?

Nicht nur bei Microsoft, auch bei Adobe steht die Rückwärts-Kompatibilität in hohem Ansehen. Es hat recht lange gedauert, bis mit FrameMaker 8 die maker.ini-Einstellung DisplayUsingPrinterMetrics bei Neuinstallationen auf On statt Off gesetzt wurde. Eine andere Einstellung betrifft die Prioritäten beim Einfügen von Inhalten aus der Zwischenablage. Bis FrameMaker 9 sah der Eintrag so aus (in einer Zeile):

ClipboardFormatsPriorities=FILE, OLE 2, EMF, META, DIB, ¬  
BMP, MIFW, MIF, RTF, UNICODE TEXT, TEXT

Wenn also in der Zwischenablage eine OLE-Objekt lag (und das ist zum Beispiel bei allen MS-Office-Anwendungen der Fall), wurde dieses beim Einfügen mittels Strg+V oder Bearbeiten > Einfügen verwendet. Für andere Formate musste man über Bearbeiten > Einfügen Spezial gehen. Nachdem praktisch niemand OLE-Objekte in seinen Dokumenten haben will, gab es eine Standardempfehlung (für fortgeschrittene Anwender), diese Zeile in der Datei maker.ini anzupassen und das Format der Wahl nach vorne zu setzen.

Mit FrameMaker 10 hat Adobe diese Anpassung zum Teil selbst vorgenommen, denn der Eintrag lautet nun

ClipboardFormatsPriorities=FILE, MIFW, MIF, RTF, OLE 2, ¬  
META, EMF, DIB, BMP, UNICODETEXT, TEXT

Das Rich-Text-Format (RTF) hat jetzt Vorrang vor OLE, d.h. ein kopierter Text aus Word und Co. wird zwar nicht mehr als OLE-Objekt sondern als Text aber mit allen Formateigenschaften eingefügt. [Etwas irritiert mich, dass das Leerzeichen in UNICODE TEXT weggefallen sein soll.]

Für wirklich saubere FrameMaker-Dokumente empfehle ich also auch bei FrameMaker 10 den Eintrag so zu ändern, dass UNICODE TEXT (mit Leerzeichen!) die höchste Priorität hat:

ClipboardFormatsPriorities=FILE, MIFW, MIF, UNICODE TEXT, ¬  
RTF, OLE 2, META, EMF, DIB, BMP, TEXT

Sie sollten den Eintrag (in einer Zeile) in der maker.ini in Ihrem Profilverzeichnis hinzufügen, er gehört in den Abschnitt [Preferences].

[Via blog.rockymountaintraining.com]

IE6 ade!

Mir ist schon klar, dass diejenigen nicht zu den Lesern dieser Seiten gehören, die in einigen großen Firmen den Internet Explorer 6 noch zum Standard Desktop Environment gehören lassen.

Aber wenn jetzt schon Microsoft selbst die Trommel rührt… alle hierhin schicken:

http://ie6countdown.com/

Markupforum Stuttgart 2011

Wenn Sie sich für das Programm dieser Veranstaltung zum Thema XML interessieren, finden Sie alle Infos auf .

Diese neue Veranstaltung hat meiner Meinung gutes Fortsetzungs-Potential. Sicher werden – aufgrund der Ausrichtung der veranstaltenden Hochschule der Medien – auch zukünftig die technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für mögliche neue Geschäftsmodelle von Verlagen einen gewissen Vorrang haben, aber selbst beim Austausch von Video-Schnittdaten zwischen Applikationen kommt XML zum Einsatz! In gewisser Weise stehen die Verlage heute dort, wo sich die Technische Redaktion in der Industrie schon vor einiger Zeit war: Unter dem Druck, immer mehr Publikationen in mehreren Varianten und/oder Medien möglichst günstig zu publizieren. Insofern muss auf Seite der Verlage nicht alles neu erfunden werden…

Im folgenden einige Anmerkungen zu einigen Beiträgen, Vortragsfolien wird es auf der o.g. Webseite geben. [Ich musste lernen, dass es nicht einfach ist, zuzuhören und gleichzeitig schriftlich zu kommentieren.] Weiter lesen »