Markupforum Stuttgart 2011

Wenn Sie sich für das Programm dieser Veranstaltung zum Thema XML interessieren, finden Sie alle Infos auf .

Diese neue Veranstaltung hat meiner Meinung gutes Fortsetzungs-Potential. Sicher werden – aufgrund der Ausrichtung der veranstaltenden Hochschule der Medien – auch zukünftig die technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für mögliche neue Geschäftsmodelle von Verlagen einen gewissen Vorrang haben, aber selbst beim Austausch von Video-Schnittdaten zwischen Applikationen kommt XML zum Einsatz! In gewisser Weise stehen die Verlage heute dort, wo sich die Technische Redaktion in der Industrie schon vor einiger Zeit war: Unter dem Druck, immer mehr Publikationen in mehreren Varianten und/oder Medien möglichst günstig zu publizieren. Insofern muss auf Seite der Verlage nicht alles neu erfunden werden…

Im folgenden einige Anmerkungen zu einigen Beiträgen, Vortragsfolien wird es auf der o.g. Webseite geben. [Ich musste lernen, dass es nicht einfach ist, zuzuhören und gleichzeitig schriftlich zu kommentieren.] Weiter lesen »

Wort der Woche: »wegdokumentieren«

Neulich, in einer E-Mail:

Außerdem ärgere ich mich […] gerade über die Art und Weise der Software-Entwicklung, völlig am Anwender vorbei und wir müssen das wegdokumentieren. Wir brauchen A3-Schaubilder, um die Komplexität abzubilden.

Ist das nicht herrlich:

wegdokumentieren

Wir fühlen mit!

PS: Ich werde nicht jede Woche ein solches Wort präsentieren.

FrameMaker 7.x unter Windows 7 installieren

Brad Anderson (Gründer von http://frameusers.com/) hat auf seiner Webseite http://beyondprint.com eine Anleitung publiziert, wie man diese teilweise nahezu 10 Jahre alten Versionen von FrameMaker auch mit Windows 7 installiert.

Es läuft im Kern darauf hinaus, bereits den Installer im WinXP-Kompatibilitätsmodus laufen zu lassen.

Der »Sinn« von Typographie

Aufmerksame Leser meiner Webseite haben vielleicht bemerkt, dass ich auch Mitglied der Typographischen Gesellschaft München (tgm) bin. Aber wie passt das zu einem Arbeitsfeld, dass ich oft als »industrielle Texterstellung« bezeichne, kann man sich dabei denn typographischen Schnickschnack, das Kümmern um richtige Anführungszeichen oder korrekt unterschnittene Buchstabenpaare, überhaupt leisten? Muss nicht alles dem Diktat des in begrenzter Zeit Machbaren unterworfen werden?

Ja, man kann! Vielleicht nicht mit höchster Priorität, aber im Rahmen des Machbaren sollte Typographie und die Gestaltung von Publikationen ganz allgemein eine Rolle spielen. Die typographischen Aspekte werden vielleicht nur von wenigen bewusst wahrgenommene, aber doch wirken sie. Wenn Sie darüber nachdenken… ist es nicht unerträglich langweilig und öde, die x-te in Arial gesetzte Publikation in Händen zu halten…

Das Thema aus etwas professoraler Sicht angegangen hat der Literaturwissenschaftler Roland Reuß aus Heidelberg in einem Artikel für die Neue Zürcher Zeitung, den ich allen, denen die Verständlichkeit ihrer Texte und Anleitungen am Herzen liegen, zum Lesen empfehle:

Automation 1864

1864 schrieb der Ökonom Gustav Schmoller:

Für jede rein gleichförmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Thätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden […]

Die Vermeidung von »gleichförmig sich wiederholenden« Teilaufgaben ist letztlich auch der Grund für Automation in Dokumentationsprozessen, zum Beispiel mit FrameMaker. Und hier ist mit FrameMaker 10 eine neue Option hinzugekommen, die eingebaute ExtendScript-Schnittstelle. Ohne meine gegenwärtige Bewertung zum »Scripting in FrameMaker 10« umzukehren, gibt es doch überschaubare, eher wenig komplexe Anforderungen, die sich praktisch identisch mit FrameScript oder ExtendScript lösen lassen. Ein Beispiel habe ich einmal in beiden Programmiersprachen ausgeführt und erläutert:

Der Stand der XML-Dinge

Anfang 2009 führte Scriptorium Publishing eine Umfrage unter dem Titel »The State of Structure« zu den Erwartungen an und Erfahrungen mit XML-strukturierten Autorenumgebungen und Prozessen durch. Über deren Ergebnisse habe ich im Mai 2009 kurz berichtet. Nicht zu schweigen davon, dass ich einige Erkenntnisse auch in einigen Vorträgen und Präsentationen berücksichtigen konnte.

Jetzt, Anfang 2011, zwei Jahre später ist es Zeit für ein Update dieser Umfrage, und Sarah O’Keefe, die größtenteils in Deutschland aufgewachsene Gründerin von Scriptorium Publishing, würde sich freuen, wenn diese Neuauflage eine stärkere internationale Beteiligung erfahren würde.

The State of Structure, 2011

Wenn Sie bereits XML-strukturiert arbeiten oder dies bei Ihnen geplant ist, nehmen Sie sich bitte ca. 15 Minuten Zeit und bis Ende Februar an der Studie teil. Als Teilnehmer bekommen Sie die Ergebnisse kostenlos; es werden auch zwei Amazon-Geschenkgutscheine verlost…

FrameMaker »Top Issues«

In der Knowledge Base von Adobe (FrameMaker Help and Support) tauchten pünktlich nach dem Start von FrameMaker 10 neue Einträge auf:

Der letzte Eintrag weist indirekt nochmals darauf hin, dass auch Mehrfachlizenz-Kunden alle Installationen aktivieren müssen.

FrameMaker 8 oder 9 kaufen?

Meinen Artikel »Ältere FrameMaker-Lizenzen erwerben« vom April 2009 habe ich überprüft, präzisiert, und in den Bereich Know-how/FrameMaker überführt. Der darin beschriebene Prozess gilt weiterhin.

FrameScript für FrameMaker 10

Heute ließ mich Frank Elmore wissen, dass eine Fassung von FrameScript für FrameMaker 10 in Arbeit sei. Mit einer offiziellen Veröffentlichung wird er aber warten, bis auch das FrameMaker Development Kit (FDK) offiziell veröffentlicht ist.

Zum Thema »Scripting in FrameMaker 10« habe ich Rick Quatros und meine Meinung in einem Beitrag zusammengefasst.

»Extremely excited…«

Natürlich sind die Marketing-Leute bei Adobe »extremely excited« bezüglich des Erscheinens der Technical Communication Suite 3.0 (TCS3). Sie müssen das natürlich auch sein… Und das ist drin:

  • RoboHelp 9
  • FrameMaker 10
  • Captivate 5
  • Photoshop CS5
  • Acrobat 10 Pro
  • Adobe Community Help

Der Fokus von Adobe scheint auf einer Modernisierung der Technischen Kommunikation zu liegen; darunter wird verstanden: Weiter lesen »